Laut der Nachrichtenagentur dpa hat der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters, die deutschen Stromanbieter wegen einer den Kunden benachteiligenden Preispolitik kritisiert. An Hand einer Beispielrechnung soll Peters dabei demonstriert haben, dass für einen Musterhaushalt Mehrkosten von 105 Euro pro Jahr entstehen. Der Grund: Die Versorger handeln den Strom an der Leipziger Börse zu überteuerten Preisen, was sich in einem Aufschlag von drei Cent pro Kilowattstunde für die Privathaushalte auswirkt.
Glaubt man der Rechnung, sollen sich die Nachteile für Haushalte und Industrie auf 13,5 Milliarden Euro summieren.